Corona Faktencheck KW 52/53 2020

Ein Beitrag unseres Mitgliedes Pierre Mack:

kurz vor dem Ende des “Seuchenjahres” 2020, so zumindest nannte es der NDR bereits im Sommer in seiner reißerischen Podcast-Serie (https://www.ndr.de/nachrichten/info/Fruehlingsfest-in-Shanghai-1,audio732338.html), gibt es von mir noch einmal ein Update mit und zu den offiziellen CORONA-Zahlen. Dass es überhaupt kein Seuchenjahr war, das geben die Zahlen nämlich überhaupt nicht her, spielt für die von unseren Gebühren bezahlten Staatmedien natürlich und bekanntermaßen keine Rolle. Für mich schon. Und so habe ich mich nach vielen Jahren der Verteidigung des gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks nun endgültig abgewandt und auch meine so vertraute “heute.de-App” deinstalliert. Mindestens vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk hätte ich mir das gesamte Jahr über eine differenzierte Berichterstattung gewünscht. Dann wäre ggf. vielen nicht so investigativ veranlagen Bürgern eher klar gewesen, dass 2020 ein Jahr mit einer leicht überdurchschnittlichen Sterblichkeit ist (vgl. Bild 2). Selbst mit den aktuell sehr vielen Versterbenden, deren Zahl zum Jahresende übrigens in jedem Jahr anzieht, werden die “Spitzenwerte” vom Jahresanfang 2017 und 2018 nicht erreicht. Meine Hochrechnung ergibt für die letzte Kalenderwoche des Jahres 2020 ca. 23.229 Versterbende. Somit sollten für 2020 etwa 987.000 Verstorbene zu verzeichnen sein, was etwa 6% mehr als der Mittelwert der vergangenen 4 Jahre wäre. Weiterführend zu diesen Thema empfehle ich den Beitrag eines Mathematikers unter https://reitschuster.de/post/ist-die-amtlich-verordnete-panik-uebertrieben Der staatlich arrivierte Mainstream wird flankiert von mächtigen Medienkonzernen, die selbstverständlich privatwirtschaftliche Interessen vertreten müssen. Und so ist es umso schöner, wenn dann doch mal aufklärerische und hoffnungsvoll stimmende Kritik zu vernehmen ist, hier mal wieder von der BILD-Zeitung: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/corona-klartext-zum-regierungs-versagen-leere-parolen-statt-volle-impf-laster-74655842.bild.html Tatsache ist, dass die CORONA-Hilfen und Zusatzausgaben den Deutschen Staates allein in 2020 mehr als 1,3 Billionen EUR (in Zahlen 1.334.000.000.000) gekostet haben werden. (https://www.rnd.de/politik/corona-krise-kostet-staat-allein-2020-mehr-als-13-billionen-euro-VRM3UGOTSNHKLG6YRE7A2RUAQU.html). Nicht eingerechnet sind die Steuerverluste, die sich sicher auch noch einmal auf viele Dutzend Milliarden EUR belaufen werden (https://de.statista.com/infografik/22320/entwicklung-der-steuereinnahmen-in-deutschland/) und vor allem die Gemeinden treffen. Noch in 2019 hatte Deutschland einen Bundeshaushalt von 356 Milliarden EUR. Für 2020 waren mal 362 Milliarden EUR geplant. Durch 2 Nachtragshaushalte wurde diese Summe im laufenden Jahr auf 484,5 Mrd. EUR erhöht, davon 1 Milliarde mehr für die Kanzlerin (Wofür eigentlich genau?), 13 Milliarden mehr für das Bundeswirtschaftsministerium (für die Alimentierung der deutschen Wirtschaft) sowie fast 23 Milliarden EUR mehr für Spahn und das Bundesgesundheitsministerium (https://www.bundeshaushalt.de/fileadmin/de.bundeshaushalt/content_de/dokumente/2020/soll/2_Nachtrags-HH_2020_getaggt.pdf). Letzterer hat somit das 2,3-fache des vorherigen Betrags zur Verfügung, damit die Pharma-Industrie anständig Impfstoffe verkaufen kann und die großen Medien mit unsinnigen Durchhalteparolenspots gefüttert werden können. Dabei hatte Herr Spahn noch Ende 2019 mit 4,7% weniger Ausgaben geplant: https://de.statista.com/infografik/17436/ausgaben-im-bundeshaushalt-2020-nach-ministerien/ Tatsächlich hat sich die Politik in den vergangenen Jahren selbst zum Chefprivatisierer im Gesundheitssektor gemausert.  Nach dem großen Geschäft mit der “Privatrente” lockt nun zusehend auch die “Privatgesundheit”. Die Anleger jedenfalls waren schon heiß auf BIONTEC, MODERNA und Co. Gleichzeitig schwören uns die “Volksvertreter” und ihre medialen Kettenhunde auf Solidarität ein und lenken damit die meisten Bürger offensichtlich erfolgreich von ihren eigenen Versäumnissen ab. Dabei trägt doch ausschließlich die Politik die Verantwortung für eine zunehmende Apparatemedizin, die weit weg von den Menschen agiert und diese in Abrechnungspositionen aufteilt. Und für den Pflegenotstand, der sich seit Jahren ganz gegensätzlich zur alternden Gesellschaft immer weiter zuspitzt. Belege wie das folgende Beispiel finden sich im Internet reichlich: https://www.spiegel.de/karriere/pflegenotstand-reaktionen-auf-spahn-vorschlag-zu-mehrarbeit-a-1229113.html Und so ist es kein Wunder, dass Gevatter Tod seine Opfer in den Pflegeheimen der Republik einsammelt: https://www.op-marburg.de/Marburg/Keine-Pfleger-mehr-Hilfeschrei-aus-Marburger-AltenheimNach Angaben von RKI-Chef Wiehler (hier bei Reitschuster.de: https://reitschuster.de/post/covid-19-todesumstaende-in-vielen-faellen-unbekannt/) sind bis zum 30.12.2020 8.719 Menschen MIT einem positiven PCT-Test in Pflegeheimen und gerade einmal 1.826 Menschen in Krankenhäusern verstorben. Für die anderen knapp zwei Drittel der Verstorbenen gibt es keine Angaben… Sehr interessant… Überhaupt ist die Altersstruktur der mit CORONA Verstorbenen höchst interessant (vgl. Bild 3 und 4). Die zwischen 80-89 Jahren Verstorbenen der Jahre 2016-2019 hatten an allen Versterbenden einen Anteil von 36,5%. In 2020 liegt ihr Anteil mit 38,1% nur leicht höher. Gemessen am Anteil aller mit positivem PCR-Test Verstorbenen beträgt ihr Anteil jedoch 46%. Auch bei den über 90jährigen gibt es einen ähnlichen Verlauf. Zusammen sind die Gruppen der über 80- und 90jährigen die einzigen Altersgruppen, die eine signifikante Übersterblichkeit in 2020 aufweisen. Dagegen fällt für die Altersgruppe der 70-79jährigen auf, dass sie eine ähnlich niedrige Sterblichkeit wie im Vorjahr aufweist. Für mich bestätigt sich damit der Trend zum höheren Sterbealter. Irgendwann ist immer Schluss. Ob mit, an oder ohne CORONA! Glücklicherweise gibt es noch eine gewisse Informationsfreiheit. Klar, die Mainstreammedien meine ich damit nicht. Aber viele Informationen sind zum Glück noch frei recherchierbar, auch wenn es unendlich viel Arbeit kostet. Allerdings werde ich immer skeptischer, wie lange das noch so bleiben wird. In der vergangenen Woche habe ich mir zwischendurch die DIVI-Zahlen zu den Intensivbetten angeschaut und mich gewundert, weswegen die Zahlen von denen der Vorwoche massiv abweisen (vgl. Bild 5). In dieser Woche wollte ich noch einmal tiefer recherchieren, habe aber dann die Erklärung gleich auf der Übersicht gefunden (https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen). Offensichtlich wurde diese nachgetragen. In der DDR, die meine Skepsis hinsichtlich Obrigkeit stark geprägt hat, wurden Zahlen tatsächlich gefälscht. Ich hoffe, dass wir dieses Level nicht erfahren müssen. Mit der nun erfolgten Korrektur der Intensivbettenzahlen infolge neuer Differenzierung zwischen Kindern und Erwachsenen wird natürlich gleich wieder die “Überlastung” unseres System deutlich. Anstelle von ca. 5.000 freien Betten stehen nun, wohlgemerkt ohne die gepimpte Notfallreserve mit über 10.000 Betten, planmäßig ca. 4.000 Betten zur Verfügung. Dennoch ändert sich nichts an der annähernd kontinuierlichen Auslastung der Intensivbetten um ca. 20.000, trotz steigender Behandlungszahlen von und mit PCR-Testpositiven. Zwar mehren sich die Stimmen in der Ärzteschaft, die den Alarmismus der Mainstreammedien diesbezüglich nicht mehr mittragen und gelegentlich auch mal dort erwähnt werden (https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Corona-Lage-in-Krankenhaeusern-Angespannt-aber-beherrschbar,corona5880.html). Auf die PCR-Testzahlen mag ich nicht mehr wirklich eingehen wollen (vgl. Bild 1). Dieses Instrument ist in der Art und Weise, wie es eingesetzt wird, ein unerhörtes Manipulationswerkzeug. Hätten wir die mehr als 2 Milliarden EUR, die allein dieser Blödsinn verschlungen hat, in das Kranken- und Pflegesystem investiert, wäre es bei weitem effizienter und nachhaltiger angelegt gewesen. Zum Thema empfehle ich einen Beitrag auf Rubikon im Bezug auf das Ende Januar 2021 erscheinende Buch “Meine Pandemie mit Dr. Drosten”. Damit wird vieles deutlich: https://www.rubikon.news/artikel/meine-pandemie-mit-professor-drosten
Ich wünsche uns und Euch ein besseres Jahr 2021, verbunden mit der Hoffnung, dass der vorherrschende Meinungsfaschismus vielleicht doch wenigstens etwas zurückgedrängt werden kann.

CORONA-Faktencheck_201231.pdf